Herzklinik Kreuzlingen

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Herzrhythmusstörungen

Mann der sich an die Brust fasst

Der Ruhepuls liegt normalerweise bei 60-70 Schlägen pro Minute. Bei Anstrengung kann er aber auch auf 180 Schläge in der Minute ansteigen. Das Herz eines Mannes schlägt über sein gesamtes Leben hinweg rund 2.7 Milliarden mal, dasjenige einer Frau rund 3.3 Milliarden mal.
Damit die Pumpfunktion des Herzens optimal ist, müssen sich die Herzkammern koordiniert zusammenziehen und wieder ausdehnen. Der Taktgeber hierfür ist der Sinusknoten im rechten Vorhof. Die dort erzeugten elektrischen Impulse wandern zum AV-Knoten, der über weitere elektrisch leitende Fasern den Herzmuskel koordiniert erregt.
Eine Herzrhythmusstörung, auch Arrhythmie genannt, ist eine Unregelmässigkeit in der Frequenz des Herzschlags. Sie kann sich auf verschiedene Arten zeigen – durch zu schnellen (Tachykardie), zu langsamen (Bradykardie) oder unregelmässigen Herzschlag. Wird der im Sinusknoten erzeugte elektrische Impuls zu langsam oder zu schnell zu den Herzkammern weitergeleitet, so spricht man von einer Erregungsleitungsstörung.